Ein Reisebericht

Wir begleiteten als Adventure Class die Sahara – Rallye ElChott 2014 mit unserem Landrover Defender 110.

Am 17.10. begann unsere Reise mit der Fahrt nach Genua, wo wir am 18.10. mit der Fähre Tanit nach Tunis La Goulette übersetzten.

Die Überfahrt dauerte ca. 24 Stunden. Im Hafen angekommen, waren noch einige Formalitäten zu erledigen. Dann fuhren wir bis Mahdia, um dort im Hotel Mahdia Palace Resort zu übernachten.

Am nächsten Morgen starteten wir unsere Tour mit unserer Gruppe, die aus vier Teilnehmerfahrzeugen bestand, unter der Leitung von Andreas Henschel, immer unter dem Motto „Der Weg ist das Ziel“. … -> zum vollständigen Bericht

Vom Saharavirus gepackt …

Lieber Jörg, liebe Conny,
Lieber Rainer und Sabine,
Lieber Dirk und Sabine mit dem Küchenteam,

Vor 30 Jahren wurde ich vom Saharavirus gepackt, aber ohne sicheres
Umfeld wollte ich mich auf dieses Abenteuer nicht mehr einlassen.
Durch Markus, Peppo und Walter auf die „El Chott“ aufmerksam
gemacht worden, haben wir, Evi und ich, uns für die Teilnahme in der
Touristenklasse (DC) entschieden.

Wir möchten uns für die tolle Rundumbetreuung auf unserem
Wüstentrip bedanken.
In diesem professionell organisierten und sicheren Umfeld (Armee und
Hubschrauber) Ärzte und Werkstattteams sowie Catering war es uns
erstmalig möglich unseren „Landy“ , ohne an die Nutzlastgrenzen
zu geraten, bis ans Limit zu fordern.
„Wer Bremst verliert, Pinsel immer stehen lassen“ das war die
Devise . . .
(Einmal legte sich unser Landy sogar schlafen – nochmals Danke an
Rainer, Thomas, Tobias, Elmar und Christoph für die schonende
Bergung).

Ganz lieben Dank an unsere Guides Rainer und Sabine. Sie zeigten
Verständnis für unseren ungestümen Start in die Dünen. Mit Rainers
„Treppentricks“ konnten wir sogar mit den Rallye Teilnehmern
mithalten. Besonders schön war der gemeinsame Dünenritt auf der
nördlichen Strecke von Ksahr Ghilane nach Douz.

Last but not least ein Dank an das Küchenteam, das uns ausgezeichnet
verköstigte.
Selbst eine Panne unterwegs war kein Hindernis.

Inshallah, bin ich Bertram („Wilder Wutz“ Spitzname von Theo und
Monika) nächstes Jahr als Teilnehmer wieder dabei.

Liebe Grüsse auch an alle übrigen Mitarbeiter der Orga.

PS: mit Bestürzung haben wir den plötzlichen Tod von Theo vernommen
und bitten um Weiterleitung unserer Beileidswünsche an Monika.

Bslama/marhaban
Evi und Bertram (756)

Kurz und bündig …

Lieber Jörg,

wir würden uns gerne bei Dir und dem gesamten Orga-Team für eine hervorragend organisierte, anspruchsvolle und vielseitige Rallye El Chott 2014 bedanken.
Wir hoffen im nächsten Jahr wieder dabei sein zu können!
Christoph Bangert & Mathijs Slee (204)

Nach der Rallye … ist vor der Rallye

Jetzt, einige Tage nach unserer Rückkehr aus Tunesien, ist es Zeit, ein Fazit zu ziehen:

Wir waren mit der El Chott 2014 einmal mehr Gäste im wunderschönen Tunesien. Wie immer waren die Menschen freundlich und hilfsbereit. Trotz der anstehenden Parlamentswahlen war von politischer Unruhe der sonstigen Zwischenfällen absolut nichts zu spüren. Die Absicherung der Rallye durch das tunesische Militär um Ksar Ghilane und im südlichen Sperrgebiet erschien uns unnötig, vermittelte aber jederzeit ein Gefühl völliger Sicherheit.

Mein herzlicher Dank geht somit nicht nur an die Mitarbeiter der Rallye-Orga und des Service sondern insbesondere an die tunesischen Behörden, die Polizei, Garde National und das Militär. Alle gemeinsam haben sie zu einem reibungslosen Ablauf der Veranstaltung beigetragen.

Bereits jetzt stehen die Termine für 2015 fest:


23.10.-07.11.2015 23.10.-31.10.2015

Die gestrige Veröffentlichung der Gesamt- und Klassenwertungen von El Chott und PowerWeek waren die letzten Einträge im diesjährigen online-Magazin. -> klick hier!

Wer die Tracks der einzelnen Teams noch einmal nachverfolgen möchte, hat ab jetzt öffentlich die Möglichkeit dazu: EXPLONA

Und zum Abschluss darf ich mitteilen, dass unser Rallye-Nachtreffen am 21.02.2015 wieder im Hotel Eisenacher Haus stattfinden wird.

Sand zwischen den Zähnen

Hallo Jörg, Conny und allen Beteiligten und Mitarbeiter/innen  der El Chott 2014,

die erste Frage die man mich gestern stellte, nachdem ich wieder Gesund und Wohlauf in Nordhorn zurückkehrte, war: „ Wie war es bei der Rallye El Chott?“. Kurz musste ich nachdenken und spürte noch etwas Wüstensand zwischen meinen Zähnen also war meine Antwort: „Sand, sehr viel Sand!“  Mit Sicherheit wird der ein oder andere Teilnehmer dies bekannt in den Ohren klingen denn wir haben jede Menge Sand gesehen, gespürt, gefühlt und geschaufelt. Wir gehörten wohl zum Team , wo der Sand uns im Anfang nicht so lag. Dennoch lernten auch wir schnell dazu und wussten danach wie jede Düne zu nehmen war ohne nennenswerte Probleme.

In der kurzen Zeit habe ich viele neue Freundschaften geschlossen, Menschen die mir im Anfang völlig Fremd waren, gelernt zu schätzen und zu Respektieren  und im gleichem Atemzug viele interessante Gespräche geführt mit Menschen die alle das gleiche Interessen habe, ein Auto/LKW/Motorrad zu fahren womit es möglich ist um bestimmte Ziele zu erreichen wo es  mit ein normales Auto oder Moped aufhört dort zu gelangen.

Unsere Nacht in den Dünen von El Borma war einerseits ein Erlebnis das ich nie vergessen werde, gebe aber offenkundig zu, ich wäre an diesem Tag lieber normal ins Ziel gefahren aber die Gesundheit soll und muss zu jedem Zeitpunkt im Vordergrund stehen, deshalb haben wir den Notruf ausgelöst. Tausend mal Dank an Miggi Baumann und Team,  der uns dann mitten in der Nacht abgeholt hat und wir dann morgens noch gerade so rechtzeitig im Camp fuhren um uns, ohne eine Minute Schlaf, kein Essen und kein Service, sofort wieder auf den Weg zu machen um zeitig bei die nächste Etappe zu starten. Auch dies gehört zu einer Rallye, wie sagt man so schön, seinen inneren Schweinehund muss man überwinden. Never give up and and never give in war von Anfang an unsere Devise!

Mein persönliches Ziel vor der Rallye habe ich geschafft. Mit dem Rallye Pajero über die Autobahn nach Genua, die Rallye und jede Tages Etappe in Tunesien zu fahren und mit dem gleichen Wagen wieder über die Autobahn nach Hause zu fahren……….. und vor alles andere, wieder Gesund heim zu kehren. Dies ist uns gelungen also……… Mission accomplished!

Ich kannte die El Chott nur von Geschichten, von Fotos und Videos. Um so ein „Zirkus“ in Bewegung zu setzen und vor allem zu halten, dazu gehört Organisationstalent denn Mensch und Maschinen müssen und wollen jeden Tag verpflegt werden. Dies lief ohne Ausnahme Perfekt und dazu kann ich nur sagen: Chapeau!

Jede Rallye ist anders und das ist auch gut so denn sonst wäre es zu Langweilig. Ich habe die El Chott 2014 genossen. Und das letzte bisschen Sand zwischen den Zähnen und Ohren nehme ich gerne noch ein paar Tage mit als Andenken.

Ganz liebe Grüße,

euer DakTec Rally Pajero Team 221 , Albert Roelofs und Donk Kleer

Eine Herausforderung für alle, …

Hallo Jörg

«Eine Herausforderung für alle, die aufbrechen. Ein Traum für alle, die zurückbleiben.»

So beschrieb einst Thierry Sabine seine Inspiration für die Paris – Dakar. Und diese Beschreibung darf man durchaus auch der El Chott zukommen lassen. Diese Rallye mit abwechslungsreichen und langen Etappen hatte es in sich.

Damit Träume wie die El Chott wahr werden, benötigt man eine perfekte Organisation mit vielen engagierten Menschen, die den Geist der Rallye im Vorder- und Hintergrund verkörpern und leben. Euch allen ist dies auf eine ganz besondere Art und Weise gelungen: unprätentiös, professionell und effizient. Ihr seid immer auf Augenhöhe und von Mensch zu Mensch ansprechbar gewesen. Dank dieser Haltung ist die El Chott ein kostbares Rallye-Juwel, der ich für die Zukunft weiterhin viel Erfolg wünsche. Herzlichen Dank euch allen!

Harald, Husky Rescue (222)