Offizielles Reglement
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Stand: Dezember 2023
1. ALLGEMEINES
1.1 Art der Veranstaltung
Mehrtägige Rallye-Raid-Veranstaltung bei der aus einzelnen auf die Erzielung von Höchstgeschwindigkeit angelegten Wertungsprüfungen ein Gesamtergebnis gebildet wird. Die Fahrzeuge der Adventure-Class und der Discovery-Class sind als touristische Teilnehmer von den Wertungsprüfungen ausgeschlossen.
1.2 Teilnahmevoraussetzungen
Teilnahmeberechtigt sind Fahrer/Teams aller Nationalitäten mit oder ohne Sportfahrerlizenzen. Die Fahrer müssen im Besitz einer für die entsprechende Fahrzeugklasse benötigten Fahrerlaubnis sein. Alle Fahrzeuge müssen über eine Straßenzulassung verfügen und versichert sein. Für Fahrzeuge, die für die Zeit der Rallye nicht der StVZO entsprechen (z.B. wegen Wettbewerbsreifen) ist im Hafen von Tunis (La Goulette) eine entsprechende Versicherung zu erwerben. Gleiches gilt für Fahrzeuge, für welche vom eigentlichen Haftpflichtversicherer für Tunesien keine Deckungszusage vorliegt.
1.3 Veranstaltungssprache
Die offizielle Veranstaltungssprache ist Deutsch. Alle wichtigen Informationen, Veröffentlichungen usw. werden zusätzlich auf Englisch angeboten. Etwaige Übersetzungen in weitere Sprachen werden als Service angeboten, haben aber keinen offiziellen Charakter.
1.4 Wertungsstatus
Die Veranstaltung hat keinerlei Wertungsstatus innerhalb von FIA-, FIM-, DM-, EM-, WM- oder sonstigen Meisterschaften.
1.5 Teilnehmerzahlen und Klassenbelegung
Alle zur Veranstaltung rechtzeitig genannten Fahrer/Teams sind unabhängig von Teilnehmerzahlen startberechtigt. Die Ablehnung von Nachnennungen behält sich der Veranstalter vor. Voraussetzung für die Wertung in der jeweiligen Klasse ist die Teilnahme von mindestens drei Fahrzeugen je Klasse. Haben in einer Klasse weniger Fahrzeuge genannt, können Klassen zur gemeinsamen Wertung zusammengelegt werden.
1.6 Anmeldung
Die Anmeldung der Fahrzeuge, Fahrer, Beifahrer und Mitarbeiter erfolgt als Nennungsauftrag mit dem Ausfüllen des online-Nennformulars. Der Nennungsauftrag wird mit Übermittlung des online-Formulars erteilt. Die Termine für den Nennschluss sowie die Nenngebühren sind der Ausschreibung zu entnehmen. Die Nenngebühr wird bei Nichtteilnahme an der Veranstaltung anteilmäßig entsprechend der in den AGB genannten Fristen zurückerstattet. Bei Ausfall der Veranstaltung wird das Nenngeld zu 100% zurückerstattet. Die Nennung ist nach Eingang des Nennformulars und des Nenngeldes gültig. Dies wird schriftlich bestätigt. Bei nicht fristgerechter Zahlung des Nenngeldes oder der einzelnen vereinbarten Raten des Nenngeldes (siehe Ausschreibung) wird die Differenz zum dann gültigen höheren Nenngeld nachberechnet und die Bearbeitung des Nennungsauftrages bis zur Zahlung ausgesetzt.
Teilnehmer unter 18 Jahren benötigen für die Anmeldung eine formlose Einverständniserklärung mit Unterschrift des Erziehungsberechtigten.
1.7 Haftungsverzicht
Alle Teilnehmer erklären durch einen entsprechenden Vermerk im online-Nennformular, dass sie auf Schadenersatzansprüche aus Schäden und Unfällen im Zusammenhang mit der Veranstaltung gegenüber dem Veranstalter und dessen Personal sowie Behörden, Firmen oder Privatpersonen, die Strecken zur Verfügung stellen oder genehmigen, unwiderruflich verzichten. Dies gilt ebenfalls für eventuell eintretende Schäden durch Leistungen, die vom Veranstalter vermittelt und von dritten erbracht werden. (Camion Balai, techn. Service, Tankservice usw.) Dieser Verzicht gilt nicht bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit sowie gegenüber Sach- und/oder Personenversicherungen. Jeder Teilnehmer hat die Möglichkeit, einzelne Wertungsprüfungen oder Teile von Wertungsprüfungen auszulassen und erkennt an, dass die Teilnahme auf eigene Gefahr geschieht.
1.8 Haftung der Teilnehmer
Die Teilnehmer und Fahrzeughalter bzw. deren KFZ-Haftpflichtversicherungen haften für alle eventuell verursachten Schäden, mit Ausnahme von Schäden, die während einer Wertungsprüfung an Fahrzeugen von Mitbewerbern entstehen, sofern kein Vorsatz nachgewiesen werden kann. Sie haften ebenso, im Zweifelsfall Fahrer, Beifahrer und Fahrzeughalter gesamtschuldnerisch, für Kosten, die dem Veranstalter im Rallyezeitraum z.B. durch Suchaufträge, Rettungsflüge (z.Zt. 80,00 EUR pro Person und Flugminute), Fahrzeugbergungen o.ä. zusätzlich entstehen.
1.9 Allgemeine Verhaltensregeln
Allen schriftlichen und mündlichen Informationen und Anweisungen der Organisation bzw. des Veranstalters und seiner Beauftragten ist unbedingt Folge zu leisten. Dies gilt für die gesamte Dauer der Veranstaltung.
Die Rallyestrecken sind behördlich genehmigt, befinden sich aber überwiegend auf öffentlichen Straßen und Pisten, deren Absperrung nicht möglich ist. Es ist auf Sicht zu fahren und die Geschwindigkeit ist so zu wählen, dass jederzeit ein Anhalten möglich ist. Sollte eine Wertungsprüfung ausnahmsweise durch bewohntes Gebiet führen, sind Geschwindigkeitsbeschränkungen einzuhalten und jegliche Gefährdung von Personen zu vermeiden. Dies gilt natürlich auch auf allen Überführungen. Die geltenden Verkehrsvorschriften sind zwingend ein zu halten!
Folgende Verstöße können zu Zeit- oder Geldstrafen bis hin zum Wertungsausschluss führen:
- Nichteinhaltung der Zeit für die techn. Abnahme und Anmeldung
- Nichtteilnahme an angekündigten Fahrerbesprechungen
- Gefährdung von Einwohnern, Teilnehmern oder Offiziellen außerhalb der Wettbewerbsstrecke durch riskante Fahrweise oder unangemessene Geschwindigkeit
- Fahren unter Alkohol- oder Drogeneinfluss
- Missachtung der Anbau- oder Benutzungsvorschriften des Trackingsystems
- Vorsätzliche Beschädigung oder Außerbetriebsetzung des GPS-Recorders
- Das Nichtbefolgen von Anweisungen der ORGA
- Das Nichtbefolgen der Umweltauflagen (Punkt 4)
1.10 Werbung und Startnummern
Die vom Veranstalter ausgegebene Werbung der Veranstaltungssponsoren ist auf allen Fahrzeugen unentgeltlich entsprechend des Beklebeplanes anzubringen. Die Klebefolien sind dauerhaft und gut lesbar anzubringen. Zusätzlich sind in den einzelnen Klassen folgende Flächen für die Startnummern freizuhalten: E1, E3, Q1, Q2, und T3 rechts, links und vorn jeweils 20 x 20 cm; T1, T2, T4.1, T4.2, RC, AC, DC rechts und links jeweils Startnummernfeld 40 x 40 cm und auf Frontscheibe sowie Stoßstange hinten 12 x 12 cm. Nichtbeachtung der Werbevorgaben kann zum Wertungsausschluss führen.
Die Befreiung von der Pflichtwerbung (nicht Startnummernfelder) gegen eine Kostenpauschale ist nach Absprache möglich.
2. DURCHFÜHRUNG, STRECKEN, SICHERHEIT, KONTROLLZONEN, GPS, BEWERTUNG, ERGEBNISSE, BERGUNG
2.1 Durchführung der Wertungsprüfungen
2.1.1 Allgemeines
Die Wertungsprüfungen können als Distanzrennen oder als Rundkurs mit einer oder mehreren Runden gefahren werden. Es sind Einzel-, Gruppen- oder Massenstarts möglich. Fahrer und Beifahrer dürfen sich abwechseln, sofern auch der Beifahrer eine entsprechende Fahrerlaubnis besitzt. Der Fahrer darf auch ohne Beifahrer starten. Ein Wechsel des Fahrzeuges ist für die gesamte Dauer der Rallye nicht zulässig.
Wettbewerbsfahrzeuge dürfen auf Überführungen zwischen Wertungsprüfungen nicht transportiert werden.
2.1.2 Vorcheck
Alle Teilnehmer müssen sich 15 min vor ihrer jeweiligen Startzeit in Startreihenfolge am Vorstart einfinden. Hier wird die Fahrsicherheit des Fahrzeuges, die Fahrtüchtigkeit des Fahrers und das Mitführen der Sicherheitsausrüstung, ausreichender Getränkemengen und Notverpflegung kontrolliert. Außerdem werden die korrekte Funktion des Trackingsystems und des GPS-Loggers geprüft.
Teilnehmer unter Alkohol- oder Drogeneinfluss werden vom Start ausgeschlossen, ebenso Fahrzeuge ohne geforderte Sicherheitsausrüstung bzw. Fahrzeuge die sich technisch in nicht verkehrssicherem Zustand befinden.
2.1.3 Start
Nach dem Vorcheck haben sich die Teilnehmer vor der Startzone in der entsprechenden Startreihenfolge aufzureihen. Hier wird die Startzeit von der ORGA in die Bordkarten eingetragen. Diese sind zuvor vom Teilnehmer mit Namen und Startnummer zu beschriften. Nach Aufforderung darf die Einfahrt in die Startzone erfolgen. An der Startlinie werden die Fahrzeuge durch Herunterzählen gestartet. Ab hier ist grundsätzlich mit Licht zu fahren. Es gilt Helm- und Gurtpflicht. Für E1, E2, Q1 und Q2 gilt generelle Helmpflicht beim Fahren.
Teilnehmer, die ohne Starterlaubnis in die Wertungsprüfung fahren, handeln grob fahrlässig. Da sie in den Teilnehmerlisten nicht auftauchen, werden sie von den DK und der ZK nicht erwartet und im Zweifel auch nicht vermisst.
2.1.4 Startreihenfolge
- Prolog oder WP1, falls kein Prolog ausgetragen wird – Reihenfolge der Startnummern, aber T1 vor T2
- die jeweils erste Wertungsprüfung eines Tages – nach dem aktuellen Gesamtergebnis
2.2 Streckenführung, Sicherheitsvorschriften und Kontrollzonen auf Wertungsprüfungen
2.2.1 Streckenführung
Die verbindliche Streckenführung ist dem Roadbook mit Kilometrierung, Roadbookzeichen, Erklärungen und GPS-Koordinaten zu entnehmen. Entfernungsangaben in den Dünen können als Luftlinie angegeben sein.
Per Datenübertragung werden die GPS-Koordinaten an die Teilnehmer ausgegeben. Sie sollten mit denen im Roadbook übereinstimmen. Im Zweifelsfall sind die digital übertragenen Koordinaten verbindlich.
Die im Roadbook innerhalb einer Wertungsprüfung angegebene GPS-Koordinaten sind in jedem Fall anzufahren. Eine Annäherung auf mindestens 50 m gilt als „Wegpunkt erreicht“.
Zur Überprüfung der Einhaltung der vorgegebenen Strecken gibt es „versteckte“ Wegpunkte. Diese HWP (hidden way point) sind im Roadbook nicht verzeichnet. Die HWP-Koordinaten entsprechen immer einem eindeutigen und präzise erreichbaren Roadbook-Bild. HWP’s werden nur auf eindeutig erkennbaren Pisten, Wegen oder Straßen Anwendung finden. Eine Annäherung auf mindestens 50 m gilt als „HWP erreicht“. Eine Ausnahme bilden die HWP(D). Sie liegen in den Dünen und markieren immer den Zielpunkt eines Kompass-Kurses. Die HWP(D) sind im Roadbook nicht verzeichnet. Eine Annäherung auf mindestens 300 m gilt als „HWP(D)“ erreicht. Die Überprüfung des gefahrenen Tracks erfolgt mittels elektronischer Auswertung der GPS-Logger.
Hat sich ein Teilnehmer verfahren, ist auf eigenem Track zum letzten sicheren Roadbookzeichen zurückzufahren, bis die Orientierung wieder hergestellt ist. Dabei ist immer zu beachten, dass die Rallyestrecke aus Sicherheitsgründen keinesfalls in der Gegenrichtung befahren werden sollte.
Bedingt durch Umwelteinflüsse oder andere Veränderungen können nicht alle Gefahrenstellen im Roadbook verzeichnet sein. Ebenso können sich havarierte Teilnehmer, fremde Fahrzeuge, Personen oder Tiere auf der Fahrbahn befinden. Deshalb muss immer auf Sicht gefahren werden. Der Fahrer muss in der Lage sein, Hindernissen auszuweichen oder sein Fahrzeug rechtzeitig zum Stehen zu bringen.
Die Einhaltung im Roadbook angezeigter Speedlimits wird kontrolliert. Die Kontrolle erfolgt immer zwischen dem ersten und letzten im Roadbook gekennzeichneten Bild. Die Überprüfung erfolgt mittels elektronischer Auswertung der GPS-Logger.
Das Verlassen der Rallyestrecke ist untersagt. Die Teilnehmer handeln sonst grob fahrlässig, können im Zweifel nicht gesucht bzw. geborgen werden und entbinden damit den Veranstalter von seiner Obhutpflicht.
2.2.2 Sicherheitsvorschriften
Bei einem Fahrzeugdefekt sind nachfolgende Teilnehmer auf das defekte Fahrzeug aufmerksam zu machen. Dies gilt insbesondere in den Dünen zum Beispiel durch Aufstellen der Sandbleche oder des Notfallblitzers an erhöhter Stelle, um Auffahrunfälle zu vermeiden.
Der Havarist signalisiert nachfolgenden Teilnehmern per Handzeichen (Daumen runter) dass er Hilfe benötigt, bzw. (Daumen hoch), dass keine Hilfe nötig ist.
Der nachfolgende Teilnehmer ist verpflichtet, Informationen über Unfälle, technische Ausfälle oder sonstige Notfälle der ORGA an der nächsten DK oder an der ZK mitzuteilen. Dazu ist eine entsprechende GPS-Koordinate zu notieren.
Der Havarist hat bei medizinischem Notfall sofort, bei technisch bedingtem Liegenbleiben nach der Feststellung, dass er ORGA-Hilfe benötigt, den entsprechenden Knopf am Tracking-System zu betätigen. Sollte im weiteren Verlauf keine medizinische oder ORGA-Hilfe mehr benötigt werden, darf das Fahrzeug den Standort erst verlassen, wenn am Tracking-System der Alarm mit dem O.K.-Knopf gelöscht wurde.
Zur Signalisierung von Notfällen sind bei Dunkelheit rote Signalpatronen senkrecht nach oben abzufeuern, jeweils zur vollen Stunde 3 Stück im Abstand von 5 min. Die Nutzung von Satelliten-Telefonen ist freigestellt.
In jedem Fall haben die Teilnehmer mit defekten Fahrzeugen bei diesen zu verbleiben. Ein Verlassen der Koordinate ist grob fahrlässig, entbindet den Veranstalter von seiner Obhutpflicht und kann dazu führen, dass Hilfeleistungen oder Bergungen erst verspätet durchgeführt werden können.
2.2.3 Hilfeleistungen
Techn. Hilfeleistungen zwischen Teilnehmern sind erlaubt. In Notfällen, insbesondere bei medizinischen Notfällen, ist Hilfeleistung Pflicht. Für medizinische Hilfe sind Zeitgutschriften auf Antrag durch das Sportgericht möglich.
2.3 Kontrollzonen
2.3.1 Durchfahrtskontrollen (DK oder CP)
Durchfahrtskontrollen befinden sich immer auf einer im Roadbook angegebenen GPS-Koordinate. Die DK selbst kann im Roadbook bekannt gegeben sein. In jedem Fall werden Anzahl und Lage (in den Dünen oder nicht) der DK’s zur Fahrerbesprechung mitgeteilt. Der Beginn der DK-Zone ist durch ein gelbes Schild gekennzeichnet, ab hier ist die Geschwindigkeit auf 30 km/h zu verringern. Am roten Schild ist die Bordkarte zum Abstempeln aus dem Fahrzeug zu reichen. Für Fahrzeuge, die eine DK aus der falschen Richtung anfahren, gilt die DK als nicht erreicht.
Für nicht erreichte DK’s werden Zeitstrafen vergeben.
2.3.2 Durchfahrtskontrolle mit Zeitnahme (CPexit)
Der CPexit befindet sich immer auf einer im Roadbook angegebenen GPS-Koordinate. Der CPexit ist im Roadbook bekannt gegeben. Der Beginn der DK-Zone ist durch ein gelbes Schild gekennzeichnet, ab hier ist die Geschwindigkeit auf 30 km/h zu verringern. Am roten Schild ist die Bordkarte zum Abstempeln und Eintragen der Zeit aus dem Fahrzeug zu reichen. Für den CPexit wird eine TTC vorgegeben. Um am CPexit die Wertungsprüfung fortsetzen zu dürfen, ist dieser in der persönlichen Sollzeit (Startzeit + TTC) zu erreichen. Wird die TTC überschritten, ist die Prüfung für den Teilnehmer beendet. Für Fahrzeuge, die eine DK aus der falschen Richtung anfahren, gilt die DK als nicht erreicht. Gleiches gilt für Fahrzeuge, die nach Ablauf ihrer persönlichen Vorgabezeit (eigene Startzeit + VGZ) am CPexit ankommen. Diese Fahrzeuge beenden am CPexit die Wertungsprüfung und leisten den Anweisungen des DK-Personals folge. Nach Ablauf der Vorgabezeit für das letzte gestartete Fahrzeug wird der CPexit geschlossen.
Für nicht erreichte DK’s werden Zeitstrafen vergeben.
2.3.3 Zeitkontrollen (ZK)
Zeitkontrollen befinden sich immer am Ende einer Wertungsprüfung. Sie sind im Roadbook angegeben. Für jede ZK gibt es eine VGZ. Der Beginn der ZK-Zone ist durch ein gelbes Schild gekennzeichnet, ab hier ist die Geschwindigkeit auf 30 km/h zu verringern. Die Zeitnahme erfolgt auf Höhe des gelben Schildes. Nach dem roten Schild ist das Fahrzeug anzuhalten. Es erfolgt das Auslesen des GPS-Loggers. Danach ist die Bordkarte dem ZK-Personal zum Eintragen der Zielzeit auszuhändigen. Im Gegenzug erhält der Teilnehmer das neue Roadbook. Nach Ablauf der Vorgabezeit für das letzte gestartete Fahrzeug wird die ZK geschlossen. Für Fahrzeuge, die eine ZK aus der falschen Richtung anfahren, gilt die ZK als nicht erreicht. Gleiches gilt für Fahrzeuge, die nach Ablauf ihrer persönlichen Sollzeit (eigene Startzeit + VGZ) an der ZK ankommen. Teilnehmer, die eine Wertungsprüfung vor Erreichen der ZK abbrechen, haben sich in jedem Fall unverzüglich beim ZK-Personal zu melden, ihre Bordkarte abzugeben und den GPS-Recorder auslesen zu lassen. Ist die ZK nach Ablauf der VGZ nicht mehr besetzt, hat sich der Teilnehmer im Fahrerlager unverzüglich bei den EXPLONA-Mitarbeitern oder dem Rennleiter zu melden. Dies sichert eine zeitnahe Auswertung und vermeidet unnötige Suchaktionen. Unterlässt ein Teilnehmer diese Rückmeldung, handelt er grob fahrlässig und trägt im Zweifelsfall die Kosten für eine Suchaktion.
Für nicht erreichte ZK’s werden Zeitstrafen vergeben.
2.4 GPS-Einsatz, Bewertung und Ergebnisse
2.4.1 Einsatz von GPS-Geräten (Global Positioning System)
Jedes Fahrzeug muss mit einem persönlichen GPS-Gerät ausgerüstet sein. An alle vorgegebenen GPS-Wegpunkte müssen sich die Teilnehmer auf mindestens 50 m annähern.
Jedes Fahrzeug wird vom Veranstalter mit einem GPS-Recorder ausgerüstet. An jeder ZK werden diese Geräte ausgelesen. Ist der vom Recorder aufgezeichnete Track wegen Verlust, Zerstörung oder aus anderen Gründen nicht oder nicht vollständig nachvollziehbar, werden Zeitstrafen vergeben.
Für jeden nicht erreichten Wegpunkt werden ebenfalls Zeitstrafen vergeben.
2.4.2 Bewertung der Teilnehmer nach einer Wertungsprüfung
Jeder Teilnehmer, der eine ZK rechtzeitig erreicht, erhält eine Zielzeit in die Bordkarte eingetragen. Erreichen zwei oder mehr Teilnehmer die ZK in einem Abstand von weniger als 10 m, erhalten sie die gleiche Zielzeit. Aus Start- und Zielzeit errechnet sich die Fahrzeit (FZ). Eventuelle Strafzeiten werden auf die FZ aufaddiert, Zeitgutschriften werden abgezogen. Das Ergebnis ist die Wertungszeit (WZ). Für Teilnehmer, die nicht gestartet oder ausgefallen sind, bzw. eine Prüfung vorzeitig beendet haben, wird die Fahrzeit des langsamsten innerhalb der VGZ angekommenen Teilnehmers (LTFZ) als Grundlage für das Errechnen einer WZ herangezogen.
Der Teilnehmer mit der kürzesten WZ ist Sieger der Wertungsprüfung.
2.4.3 Ergebnisse
Nach jeder Wertungsprüfung werden die Ergebnisse als vorläufige Ergebnisse ausgehängt. Ab diesem Zeitpunkt besteht eine Einspruchsfrist von einer Stunde. Wird kein Einspruch (Protest) eingelegt, werden die Ergebnisse automatisch endgültig.
Alle Wertungszeiten jedes Teilnehmers, mit Ausnahme der Wertungszeit eines Prologes, werden täglich addiert und ergeben einen entsprechenden Zwischenstand der Gesamtwertung. Nach Abschluss der letzten Wertungsprüfung ist derjenige Teilnehmer Gesamtsieger der Rallye, der die kürzeste Gesamtzeit hat. Dies gilt entsprechend für die Sieger in den einzelnen Klassen.
2.4.4 Bergung von Fahrzeugen
- Wettbewerbsfahrzeuge in Wertung haben immer Vorrang gegenüber AC-, DC-, Service- oder anderen Teilnehmern
- Die Entscheidung, ob ein Fahrzeug verladen oder geschleppt wird, liegt immer bei der ORGA, auch die Entscheidung, ob ein Fahrzeug schleppfähig ist.
- Teilnehmer, die wegen Ermüdung oder fehlender körperlicher Leistungsfähigkeit geborgen wurden, können durch den Rennleiter von weiteren Prüfungen oder Teilen von Prüfungen ausgeschlossen werden.
- Teilnehmer, die ohne technischen Defekt oder Unfall, wegen fehlender oder mangelhafter Ausrüstung oder wegen Pannen, die mit Bordmitteln zu beheben wären, einen Einsatz des Bergefahrzeuges anfordern oder notwendig machen, werden an den Kosten beteiligt. (abhängig von Dauer und Entfernung)
- Gleiches gilt für Bergungen abseits der Roadbookstrecke
- Bei mehreren anstehenden Bergungen entscheidet der Rennleiter nach logistischen Gesichtspunkten und im Sinne der reibungslosen Fortführung der Veranstaltung, in welcher Reihenfolge vorgegangen wird.
3. KLASSENEINTEILUNG, ZULÄSSIGE TECHN. ÄNDERUNGEN, SICHERHEITSAUFLAGEN, PFLICHTAUSRÜSTUNG
3.1 Klasseneinteilung
3.1.1 E1 / Enduro
- ohne spezielle technische Auflagen
- Sicherheitsauflagen lt. 3.3: – 2;3;5
- Sicherheitsempfehlungen lt. 3.3: – 4
- Pflicht- und Notfallausrüstung lt. 3.4: – 1;3;4;5;9;10;11;12;13;14;15;16
3.1.2 E3 / Enduro-Gespanne
- ohne spezielle technische Auflagen
- Sicherheitsauflagen lt. 3.3: – 2;3;5
- Sicherheitsempfehlungen lt. 3.3: – 4
- Pflicht- und Notfallausrüstung lt. 3.4: – 1;3;4;5;9;10;11;12;13;14;15;16
3.1.3 Q1 / ATV (4×4)
- ohne spezielle technische Auflagen
- Sicherheitsauflagen lt. 3.3: – 2;3;5
- Sicherheitsempfehlungen lt. 3.3: – 4
- Pflicht- und Notfallausrüstung lt. 3.4: – 1;3;4;5;9;10;11;12;13;14;15;16
3.1.4 Q2 / Quad (2×4)
- ohne spezielle technische Auflagen
- Sicherheitsauflagen lt. 3.3: – 2;3;5
- Sicherheitsempfehlungen lt. 3.3: – 4
- Pflicht- und Notfallausrüstung lt. 3.4: – 1;3;4;5; 9;10;11;12;13;14;15;16
3.1.5 T3 / Buggies/UTV (2×4 und 4×4) – max. Leergewicht: 999 kg
- ohne spezielle technische Auflagen
- Sicherheitsauflagen lt. 3.3: – 1;3;6;8;11;12;17;21;24;25;26
- Sicherheitsempfehlungen lt. 3.3: – 4;9;16
- Pflicht- und Notfallausrüstung lt. 3.4: – 1;3;4;5;6;7;9;10;11;12;13;14;15;16
3.1.6 T2 / 4×4 Autos (production cars) mind. 5.000 Stk. produziert / Leergewicht: 1.000 – 3.499 kg / max. Breite: 210 cm
- zulässige techn. Änderungen lt. 3.2: – 1;2;3;5;6;8;9;10;12;13;14;15;16;17;18;19
- Sicherheitsauflagen lt. 3.3: – 1;3;6;8;11;13;18;21;22;23;25;26
- Sicherheitsempfehlungen lt. 3.3: – 4;9;14;15;16;19
- Pflicht- und Notfallausrüstung lt. 3.4: – 2;3;4;5;6;7;8;9;10;11;12;13;14;15;16
3.1.7 T1 / 4×4 Autos (prototypes) + 2×4 Buggies / Leergewicht: 1.000 – 3.499 kg / max. Breite: 230 cm
- zulässige techn. Änderungen lt. 3.2: – 1;2;3;4;5;6;7;8;9;10;11;12;13;14;15;16;17;18;19;20;21;22;23;24
- Sicherheitsauflagen lt. 3.3: – 1;3;6;9;11;15;18; 21;22;23;25;26
- Sicherheitsempfehlungen lt. 3.3: – 4;16;19
- Pflicht- und Notfallausrüstung lt. 3.4: – 2;3;4;5;6;7;8;9;10;11;12;13;14;15;16
3.1.8 CH / 4×4 Autos + 2×4 Buggies (historical cars) / Leergewicht: 1.000 – 3.499 kg / max. Breite: 230 cm / Bauj. vor 1990 *
- zulässige techn. Änderungen lt. 3.2: – 1;2;3;4;5;6;7;8;9;10;11;12;13;14;15;16;17;18;19;20;21;22;23;24
- Sicherheitsauflagen lt. 3.3: – 1;3;6;7;10;13;18; 21;22;25;26
- Sicherheitsempfehlungen lt. 3.3: – 4;8;9;11;14;15;16;19
- Pflicht- und Notfallausrüstung lt. 3.4: – 2;3;4;5;6;7;8;9;10;11;12;13;14;15;16
3.1.9 T4.1 / Trucks bis 7.499 kg Leergewicht / mind. Leergewicht: 3.500 kg / max. Breite: 250 cm
- ohne spezielle technische Auflagen
- Sicherheitsauflagen lt. 3.3: – 1;3;6;8;11;12;18;20;21;22;25;26
- Sicherheitsempfehlungen lt. 3.3: – 4;9;16;19
- Pflicht- und Notfallausrüstung lt. 3.4: – 2;3;4;5;6;7;8;9;10;11;12;13;14;15;16
3.1.10 T4.2 / Trucks ab 7.500 kg Leergewicht / mind. Leergewicht: 3.500 kg / max. Breite: 250 cm
- ohne spezielle technische Auflagen
- Sicherheitsauflagen lt. 3.3: – 1;3;6;8;11;12;18;20;21;22;25;26
- Sicherheitsempfehlungen lt. 3.3: – 4;9;16;19
- Pflicht- und Notfallausrüstung lt. 3.4: – 2;3;4;5;6;7;8;9;10;11;12;13;14;15;16
3.1.11 RC / 4×4 Autos (Raid Class) / Leergewicht: 800 – 3.499 kg / max. Breite: 210 cm
- ohne spezielle technische Auflagen
- Sicherheitsauflagen lt. 3.3: – 1;6;10
- Sicherheitsempfehlungen lt. 3.3: – 3;7;11;17;26
- Pflicht- und Notfallausrüstung lt. 3.4: – 2;3;4;5;6;7;8;9;10;11;12;13;14;15;16
3.1.12 AC / Adventure Class – UTV, Geländewagen, Trucks bis 7.5t (incl. historische Fahrzeuge)
- ohne spezielle technische Auflagen
- Sicherheitsauflagen lt. 3.3: – 6;10
- Pflicht- und Notfallausrüstung lt. 3.4: – 2;5;6;7;11;12;13;14
3.1.13 DC / Discovery Class – UTV, Geländewagen, Trucks bis 7.5t (incl. historische Fahrzeuge)
- ohne spezielle technische Auflagen
- Sicherheitsauflagen lt. 3.3: – 6;10
- Pflicht- und Notfallausrüstung lt. 3.4: – 2;3;5;6;7;8;11;12;13;14
In den Fahrzeugklassen T2 und T1 sind neben Fahrzeugen mit Verbrennungsmotoren ab 2022 ausdrücklich auch Fahrzeuge mit alternativen Antrieben (Hybrid / batterie-elektrisch / Brennstoffzelle) zugelassen, sofern sie in allen anderen Belangen die Vorschriften der jeweiligen Fahrzeugklasse erfüllen.
* Folgende Baugruppen müssen inkl. der zulässigen techn. Änderungen baugleich bereits vor dem 01.01.1990 erhältlich gewesen sein: Motor, Turbolader, Getriebe, Achsen, Fahrwerk (Federn/Dämpfer). Im Zweifel, insbesondere bei Sonderumbauten, ist der Nachweis vom Team zu erbringen
3.2 zulässige technische Änderungen
- geänderte Dämpfer in Serienabmessung, an unveränderten Befestigungspunkten
- geänderte Federn, mit unveränderten Aufnahmen
- Spezialdämpfer, oder Dämpfer mit Ausgleichbehältern an originalen Befestigungspunkten
- Doppeldämpferfahrwerke, ein Dämpfer an originalen Befestigungspunkten, zweiter Dämpfer darf nicht größer sein
- Verstärkung der originalen Befestigungspunkte der Dämpfer ohne deren Lage zu verändern
- Verstärkung der originalen Federaufnahmen ohne deren Lage zu verändern
- Geänderte Federaufnahmen- und Dämpferbefestigungen (Vergrößerung des Federweges)
- Spurverbreiterungen (Distanzscheiben), EG-Betriebserlaubnis oder eingetragen
- geänderte Reifen-/Felgengrößen mit Straßenzulassung (nach ETRO-Norm), eingetragen oder ABE
- geänderte Reifen-/Felgengrößen mit Straßenzulassung (nach ETRO-Norm)
- spezielle Wettbewerbsreifen
- Ersatz der hinteren Seitenscheiben und/oder der Heckscheibe durch andere Materialien
- Ausbau von Himmel und Teppich, Ausbau von Innenverkleidungen ab der B-Säule, Ausbau der hinteren Sitze
- geändertes Lenkrad
- geänderte Stoßfänger vorn und hinten, an unveränderten Befestigungspunkten
- Außerbetriebsetzen von Airbags, ABS, ESP oder vergleichbaren Systemen
- Tausch von Motor und/oder Getriebe (beides muss mind. 500 mal serienmäßig im Fahrzeugmodell verbaut gewesen sein)
- Leistungssteigerung
- Einbau von Zusatztanks
- Karosserieteile in Serienabmessungen aus GFK, Carbon oder anderen Sondermaterialien
- Karosserieumbauten / Sonderbauteile
- Spezialumbauten (Achsen, Feder/Dämpfer, Bremsen, Getriebe, Zusatzaggregate usw.), Einzelanfertigungen (Gitterrohrrahmen o.ä.)
- Macrolonscheiben
- Reifendruckregelanlagen
Alle nicht beschriebenen Änderungen sind unzulässig (im Zweifel vorherige Anfrage beim Veranstalter)
3.3 Sicherheitsvorschriften
- Helmpflicht im Wettbewerb
- allgemeine Helmpflicht
- Helm mit ECE-Norm
- Helm nach FIA-Prüfnorm
- Endurospezifische Brust-, Schulter- Rückenprotektoren, Handschuhe und Stiefel
- allgemeine Gurtpflicht
- 3-Punkt-Hosenträgergurt
- 3- oder 4-Punkt-Hosenträgergurt
- 5- oder 6-Punkt-Hosenträgergurt
- Sitz mit Kopfstütze
- spezieller Sportsitz
- fahrzeugspezifischer Überrollkäfig (Mindestanforderung: 4-Punkt, Dachkreuz)
- 4-Punkt-Überrollkäfig (Mindestanforderung.: Bügel an A- und B-Säulen, Verbindung entlang der Dachholme, H-Strebe im Hauptbügel, Dach-Diagonale)
- 4-Punkt-Überrollkäfig (Mindestanforderung: Bügel an A- und B-Säulen, Verbindung entlang der Dachholme, H-Strebe im Hauptbügel, Dach-Kreuz, Flankenschutz)
- 6-Punkt-Überrollkäfig (Mindestanforderung: Bügel an A- und B-Säulen, Verbindung entlang der Dachholme, Abstützung nach hinten (Radkasten), Kreuz im Hauptbügel, Dach-Kreuz, Flankenschutz)
- Überrollkäfig als eingeschweißte Sicherheitszelle
- ein Feuerlöscher im Innenraum (mind. 2 kg)
- zwei Feuerlöscher im Innenraum (mind. 2 kg)
- FIA-homologierte Feuerlöschanlage + ein Feuerlöscher im Innenraum (mind. 2 kg)
- zusätzliche Sicherung gegen ungewolltes Kippen von kippbaren Fahrerhäusern
- geeignete Radabdeckungen (Kotflügel)
- Spritzlappen an der HA (mind. Reifenbreite und Länge bis Radmitte)
- FIA-homologierte flammabweisende Fahrerbekleidung entsprechend Punkt 3.5.2
- FIA-homologierte flammabweisende Fahrerbekleidung
- Notausschalter für elektr. Systeme und Motor (bei Dieselfahrzeugen evtl. mechanisch), mit Blitzsymbol gekennzeichnet
- Abschleppösen vorn und hinten, mit rotem Pfeil gekennzeichnet
3.4 Pflicht- und Notfallausrüstung
- Kraftstoff für eine Mindestreichweite von 150 km
- Kraftstoff für eine Mindestreichweite von 300 km
- GPS-Gerät
- Tripmaster
- Bordwerkzeug
- dem Fahrzeuggewicht entsprechender Bergegurt inkl. Befestigungsmaterial (mind. 9m lang)
- mindestens eine Sandschaufel
- Sandbleche
- Signalraketen, mindestens 9 Patronen rot
- Notfallblitzleuchte
- Verbandskasten / medizinische Notfallausrüstung
- Isolationsdecke
- mindestens 1,5 l Getränke pro Person
- Notverpflegung für mindestens einen Tag
- Anbau-Kit für Explona-Tracking-System
- Anbau-Kit für GPS-logger
3.5 allgemeine Sicherheitsvorschriften
3.5.1 Kraftstofftanks
Werden Kraftstofftanks im Innenraum der Fahrzeugklassen T2, T1 oder CH verbaut, sind diese durch eine flüssigkeitsdichte und nicht entflammbare Trennwand vom eigentlichen Fahrgastraum zu trennen. Dies gilt nicht bei der Verwendung von FIA-homologierten Sicherheitstanks, vorausgesetzt, alle Elemente vom Einfüllstutzen über Kraftstoffleitungen bis hin zum Be- und Entlüftungsventil entsprechen dieser Homologation. Im Zweifelsfall ist bei der technischen Abnahme der Nachweis darüber vom Fahrer/Team zu führen.
3.5.2 Fahrerbekleidung
In der Fahrzeugklasse T3 ist flammabweisende Fahrerbekleidung nach FIA-Homologation vorgeschrieben. Gleiches gilt für die unter 3.5.1 beschriebenen Fahrzeuge, falls die dort genannten Vorschriften etwa bei Pick Up- oder Cabrio-Modellen nicht erfüllt werden können.
3.5.3 Fahrzeugbatterien
Die Pole der Fahrzeugbatterien sind immer und in allen Fahrzeugklassen mit geeigneter Polabdeckung zu schützen. Wird die Fahrzeugbatterie im Innenraum verbaut, darf dies nur in einem flüssigkeitsdichten, säure- und schlagfesten Behälter aus Kunststoff oder anderem elektr. nicht leitendem Material mit entsprechend sicher dimensionierten Halterungen geschehen.
3.5.4 Fahrzeuginnenraum
Das Mitführen von Kraftstoffkanistern oder anderen Behältern mit Kraftstoffen ist nicht zulässig.
Alle im Innenraum mitgeführten Gegenstände wie Reserveräder, Werkzeug, Verbandkasten, Feuerlöscher usw. sind mit ausreichend dimensionierten Halterungen so zu befestigen, dass sie sich unter keinen Umständen (Unfall, Überschlag) lösen können.
3.5.5 Feuerlöscher bei Unfall/Überschlag
Verlassen Fahrer/Beifahrer nach einem Unfall oder Überschlag das Fahrzeug, sind bordeigene Feuerlöscher mitzunehmen, um bei Bedarf einen Brand von außen löschen zu können.
3.5.6 Zusatzbeleuchtung
Nach vorn dürfen nur für den Straßenverkehr zugelassene Zusatzscheinwerfer (Nebel- oder Fernscheinwerfer) verwendet werden. Zusatzscheinwerfer sind paarweise zu verbauen. In den Klassen Q1 und Q2 dürfen sogenannte „Lichtbalken“ auch einzeln verwendet werden. Der Nachweis über die Straßenzulassung ist im Zweifel vom Teilnehmer zu erbringen.
Für Prüfungen mit erhöhter Staubentwicklung oder bei Dunkelheit sind am Fahrzeugheck ein oder zwei rote Blinkleuchten (60-120x pro min.) zu verwenden. Diese müssen dauerhaft (auch bei abgeschaltetem Fahrzeug) funktionieren.
4. UMWELTSCHUTZ
Es ist darauf zu achten, dass in allen extremen Lagen (Überschlag) kein Kraftstoff oder Öl austreten kann. Der Kraftstoffbehälter und die Ölwanne sollten gegen äußere Beschädigung geschützt sein (Unterfahrschutz). Einfülldeckel sind evtl. mit einem Schraubverschluss nachzurüsten.
Reparaturen an den Fahrzeugen sind nur an den dafür vorgesehenen Plätzen durchzuführen. Dabei ist das Fahrzeug auf einer großflächigen, kraftstoffresistenten Unterlage (Plane) abzustellen. Anfallende Schadstoffe wie Altöl sind aufzufangen und beim technischen Service zu entsorgen.
Nichterfüllung der Umweltauflagen kann den Wettbewerbsausschluss zur Folge haben.
5. ANMELDUNG, TECHN. ABNAHME, GERÄTEEINBAU
5.1 Allgemeines
Die Anmeldung der Teams und die Vorstellung der Fahrzeuge zur techn. Abnahme sind Pflicht und haben zur vorgegebenen Zeit zu erfolgen. Dabei ist den Prüfern und dem EXPLONA-Personal ungehinderter Zugang zu den Fahrzeugen zu gewährleisten. Falls notwendig, sind die Fahrzeuge dafür zu abzuladen. Die Befestigungskits für das EXPLONA-Trackingsystem und den GPS-Logger müssen zum Zeitpunkt der techn. Abnahme bereits entsprechend der Einbauvorschriften montiert sein.
Die Teams haben bei Nennungsabgabe die Möglichkeit, die Zeit der Abnahmen für jedes Wettbewerbsfahrzeug innerhalb eines vorgegebenen Rahmens selbst auszuwählen.
Für Teams, die nicht mit der Rallye von Genua anreisen, finden Anmeldung, techn. Abnahme und Geräteeinbau am Abend vor dem Rallyebeginn statt.
5.2 Laufzettel
Jedes Team ist mit einem Laufzettel ausgestattet. Dieses Dokument ist bei allen durch die Teilnehmer zu erfüllenden Aufgaben wie Papierabnahme und technischer Abnahme, Passformalitäten usw. vorzulegen und stempeln zu lassen. Für die Vollständigkeit der Eintragungen auf dem Laufzettel ist der Fahrer bzw. das Team verantwortlich.
5.3 Papierabnahme
Vor Rennbeginn erhalten alle Fahrer/Teams die Startnummern, die Veranstalterwerbung sowie aktuelle Informationen der ORGA ausgehändigt. Zu diesem Zeitpunkt ist von allen Fahrern der gültige Führerschein unaufgefordert vorzulegen. Beifahrer unter 18 Jahren legen die formlose Einverständniserklärung vor. Außerdem ist auf Verlangen der Rennleitung durch den jeweiligen Fahrzeughalter oder einen Beauftragten der Nachweis der bestehenden Haftpflichtversicherung zu erbringen.
5.4 Technische Abnahme
Bei der technischen Abnahme wird überprüft, ob die betreffenden Fahrzeuge gemäß den technischen Auflagen in den richtigen Klassen genannt haben. Außerdem werden die Einhaltung der Sicherheits- und Umweltvorschriften überprüft. Es wird die Anbringung von Startnummern und Pflichtwerbung kontrolliert. Außerdem wird der sachgerechte Einbau der Befestigungskits geprüft.
Während der technischen Abnahme haben alle Teams die Möglichkeit, die Fahrzeuge der Mitbewerber zu begutachten. Auf Wunsch ist Einblick in den Motorraum zu gewähren.
5.5 Geräteeinbau
Im Anschluss an die techn. Abnahme werden alle Wettbewerbsfahrzeuge mit dem EXPLONA Trackingsystem ausgerüstet.
6. PROTESTE
6.1 Allgemeines
Proteste sind grundsätzlich schriftlich bei der Rennleitung einzureichen. Jeder Protest darf nur jeweils einen Punkt betreffen und nur von einem Team erhoben werden.
6.2 Protestrecht
Nur zur Veranstaltung angemeldete Teilnehmer haben das Recht, Protest einzulegen.
6.3 Protestkosten
Technischen Protesten und Protesten gegen die Klasseneinstufung ist eine Protestgebühr von 250,00 EUR beizulegen. Bei Protesten gegen die Auswertung fällt keine Protestgebühr an. Die Protestgebühr wird bei berechtigtem Protest zurückerstattet. Der Protestverlierer hat seinerseits die o.g. Gebühr an den Veranstalter zu zahlen und trägt alle weiteren anfallenden Kosten.
6.4 Protestarten
6.4.1 Proteste gegen die Klasseneinstufung / technische Proteste
Proteste gegen die Klasseneinstufung eines Fahrzeuges sind schriftlich bis spätestens 1 h nach Ablauf der technischen Abnahme beim Rennleiter anzumelden. Nach Ablauf dieser Frist sind Proteste gegen die Klasseneinstufung nur noch in begründeten Ausnahmefällen zulässig.
Vor Beginn eventueller Demontagen sind die dafür durch den Rennleiter festzulegenden Kosten durch das Protest führende Team zu hinterlegen. Diese Kosten werden bei berechtigtem Protest zurückerstattet.
6.4.2 Proteste gegen die Zeitnahme
Proteste gegen Zeitnahme oder wegen fehlerhaftem Stempeln der Bordkarte sind bis spätestens 30 min nach Ende der Wertungsprüfung anzumelden.
6.4.3 Proteste gegen die Auswertung
Proteste gegen die Auswertung, die Vergabe von Strafzeiten oder das Ergebnis der Tages- oder Gesamtwertung (evtl. Rechen- oder Übertragungsfehler) sind bis spätestens 60 min nach Aushang der Ergebnislisten anzumelden.
6.5 Protestfristen
Nach Ablauf der jeweiligen Protestfristen sind keine Proteste mehr zulässig.
6.6 Protestentscheidungen
Alle Proteste werden durch das Sportgericht, bestehend aus Rennleiter und mindestens 2 ORGA-Mitarbeitern entschieden.
6.7 Berufung
Gegen ergangene Protestentscheidungen ist keine Berufung möglich
STRAFZEITENKATALOG
Startverspätung oder Verspätung am Vorstart
10 min. Strafzeit je angefangene Minute Verspätung
Nichtstart / Startverbot
LTFZ + 5h (WP-Strafzeiten) + alle DK- / ZK-Strafzeiten + 2h
Verlust der Bordkarte, DK-Nachweis per Listen möglich
1h Strafzeit
Verlust der Bordkarte, DK-Nachweis per Listen nicht möglich
LTFZ + 5h (WP-Strafzeiten) + alle DK- / ZK-Strafzeiten + 1h
Auslesen des GPS-Recorders nicht möglich
LTFZ + 5h (WP-Strafzeiten) + alle DK- / ZK-Strafzeiten + 1h
Speedlimit überschritten
15 min. Strafzeit je Überschreitung
WP nicht erreicht
30 min. Strafzeit je WP (max. 5h)
HWP / HWP(D) nicht erreicht
10 min. Strafzeit je HWP (max. 2h)
DK nicht erreicht
1h Strafzeit
DK in den Dünen nicht erreicht
3h Strafzeit
CPexit – TTC überschritten / freiwilliger Ausstieg
eigene FZ bis CPexit + LTFZ Teil II + Strafzeiten für ausgel. WP (max. 5h) / HWP (max. 2h) / DK + 1h (ZK-Strafzeit)
DK – VGZ überschritten
LTFZ + Strafzeiten für ausgelassene WP (max. 5h) / HWP (max. 2h) / DK + 1h (ZK-Strafzeit)
ZK nicht / nicht in VGZ erreicht
LTFZ + Strafzeiten für ausgelassene WP (max. 5h) / HWP (max. 2h) / DK + 1h (ZK-Strafzeit)
mehr als 10 WP nicht erreicht
LTFZ + 5h (WP-Strafzeiten) + Strafzeiten für ausgelassene HWP (max. 2h) / DK + 1h (ZK-Strafzeit)
Bergung durch Camion Balai
LTFZ + Strafzeiten für ausgelassene WP (max. 5h) / HWP (max. 2h) / DK / ZK + 1h
Hilfe durch ORGA oder Service
1h Strafzeit je Hilfeleistung
wichtige Abkürzungen
CPexit . Durchfahrtskontrolle mit Zeitnahme … Punkt der Entscheidung über Ausstieg oder Weiterfahrt
DK …… Durchfahrtskontrolle … eine oder mehrere DK in jeder Wertungsprüfung
FZ …… Fahrzeit … Differenz aus ZK-Zeit und Startzeit
LTFZ .. Langsamste Teilnehmerfahrzeit … FZ des langsamsten Teilnehmers innerhalb der VGZ
VGZ … Vorgabezeit … spätester Zeitpunkt, um eine DK oder die ZK zu erreichen
TTC …. Time to continue … Vorgabezeit, um am CPexit die Wertungsprüfung fortzusetzen
WP ….. Wegpunkt … GPS-Wegpunkt lt. Roadbook
HWP … hidden way point … versteckter GPS-Wegpunkt, nicht im Roadbook
HWP(D) … hidden way point dunes … versteckter GPS-Wegpunkt in den Dünen, nicht im Roadbook
WZ ….. Wertungszeit … FZ des Teilnehmers zzgl. Zeitstrafen / Zeitgutschriften
ZK …… Zeitkontrolle … Zeitnahme am Ende einer Wertungsprüfung
Official Regulations
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State: December 2023
1. GENERAL
1.1 Kind of Events
Rallye-raid-events over several days after which an overall result will be accumulated which consists of the individual results of the various race stages. The vehicles in the Adventure-Class and Discovery-Class are excluded from the race stages because they are touristic participants.
1.2 Assumption of Participation
Drivers/Teams of all nationalities with or without sports drivers-license are allowed to take part in the rallye. The drivers must hold a drivers license in accordance with the class of the vehicle they want to start with. All vehicles have to be licensed to drive on public roads and be insured. For vehicles which for the time of the rally do not comply with the StVZO (e.g. because of competition tires) a respective insurance cover has to be purchased in the port of Tunis (La Goulette). The same procedure is necessary for vehicles which have no confirmation of cover from their insurance company for Tunisia.
1.3 Language of the Event
The official language of the event is German. All important informations and publications will also be offered in English. Possible translations into other languages might be offered as an additional service but do not have any official character.
1.4 Status of Ranking
The event has no ranking status within FIA-, FIM-, DM-, EM-, WM- or other championships.
1.5 Number of Participants and Classification
All drivers/teams that have registered in time are permitted to start independent from the overall number of participants. The refusal of late-registrators is subject to the decision of the organizer. The requirement for a ranking in an individual class is the participation of at least three vehicles per class. Are there less than three vehicles registered in a class, classes may be combined for consolidated ranking.
1.6 Registration
The registration of vehicle, driver, co-driver and staff is effected as a registration-order by filling in the online-registration-form. The registration-order will be given by transmitting the online-registration-form. The deadline for the end of registration as well as the registration-fees are to be found in the rally-tender. In case of cancellation by the participant the registration-fee will be refunded on a pro rata basis in accordance with the AGB. In case the event will be cancelled the registration fees will be refunded by 100%. The registration is valid when the registration-form and the registration-fee have arrived. This will be confirmed in writing. If the entry fee or the individual agreed installments of the entry fee is not paid in due time (see announcement), the difference to the then applicable higher entry fee will be recalculated and the processing of the entry order will be suspended until payment.
Participants of less than 18 years of age need a written formless permission signed by their legal guardian.
1.7 Disclaimer
All participants declare with a special note in the online-formular that they will absolve the organizer and his staff, any authorities, companies or individuals, which supply routes or approve these, from all claims for indemnity resulting from damages and accidents in connection with the event. This also applies for eventually caused damages by accomplishments arranged by the organizer but carried out by third parties (sweeper truck, technical service, fuel service and alike). This renounce does not apply in cases of intent and gross negligence and for property and/or personal insurances. Each participant has the possibility to omit single stages or parts of these and accepts that the participation is on his own risk.
1.8 Liability of the Participants
The participants and vehicle-owners respectively their vehicle-insurance-companies are liable for eventually caused damages. Excepted from this liability are damages caused to the vehicles of other participants during race stages except an intention can be proven. They are also liable, in cases of doubt driver, co-driver and vehicle-owner joint and several, for costs being generated in addition for the organizer during the course of the rally by e.g. search activities, rescue-flights (at the time being 80 € per person and flight-minute) vehicle salvaging and such.
1.9 General Rules of Conduct
All written and verbal information and orders of the organization-staff respectively of the organizer and his representatives have to be followed categorical. This is valid for the complete duration of the event and the journey to and from the rally.
The rally-routes are approved by the authorities but consist mainly of public roads or pists, which can not be closed off.
The route has to be viewed and speed has to be selected in a way that the vehicle can always be halted safely. Should, as an exception, a race-route be planned through a populated area speed limits have to be kept strictly to avoid any endangerment of persons. Of course this also applies for transfer-stages. The applicable traffic regulations must be observed strictly!
Following violations can be punished with time- or monetary fines or disqualification from the ranking:
- Non-observance of the time for technical scrutineering and registration
- Non-participation in announced driver’s briefing
- Endangerment of inhabitants, participants or rally-staff outside the competition route by reckless driving or inadequate speed
- Driving under influence of alcohol or drugs
- disregarding for the installation or using regulations of the tracking system
- Intentional damage or switch off the GPS recorder
- Non-compliance of directives given by the ORGA (Organization, Rally-staff)
- Non-compliance of environmental sanctions (see point 4)
1.10 Advertisement and Starting-Numbers
The advertisement of the event-sponsors supplied by the organizer has to be attached free of charge to all vehicles in accordance with the sticker-plan. The stickers have to be attached durable and clearly visible. In the respective classes the following spaces have to be reserved additional for starting numbers: E1, E3, Q1, Q2, T3 right, left and front 20 x 20 cm each; T1, T2, T4.1, T4.2, RC, AC, DC right and left 40×40 cm each and on windscreen and rear-bumper 12 x 12 cm. Non-compliance with the advertisement rules can cause the disqualification from ranking.
The release from the mandatory advertisement (not starting-number placards) is possible against payment of a lump sum after consultation.
2. EXECUTION, ROUTES, SAFETY, CONTROL AREAS, GPS, RANKING, RESULTS, SALVAGE
2.1 Execution of Race-Stages
2.1.1 General
The special stages can be driven as distance-race or a circuit-race with one or several laps. Single- group- or mass-starts are possible. Driver and co-driver may take turns provided the co-driver also holds an appropriate drivers license. The driver is also permitted to start without co-driver. An exchange of the vehicle is not permitted for the complete duration of the rally.
Transportation of competition vehicles on transfer sections between special stages is not allowed.
2.1.2 Safety check
All participants have to appear 15 min ahead of their individual starting time at the pre-start check area in starting order. Here the driving-safety of the car, the driving-capability of the driver, the availability of safety equipment, the ammount of beverages and emergency rations will be checked. In addition, the proper function of the tracking system and GPS recorder will be examined.
Participants under the influence of alcohol or drugs will not be permitted to start as well as vehicles without sufficient safety equipment or in a non-safe technical condition.
2.1.3 Start
When safety check has been carried out the participants have to line up at the beginning of the starting area in the proper starting sequence. Here the starting time will be entered by the ORGA-staff in the time cards. These have to be prepared by the participant in advance by filling in name and starting-number. On order the starting area may be entered. At the starting line the vehicle will be started by a countdown. From here on driving with light is mandatory. Wearing a helmet and applying of safety harnesses is mandatory. For E1, E3, Q1 and Q2 wearing a helmet is mandatory at all times when driving.
Participants who drive into the race-stage without starting permit act grossly negligent. As they do not appear on the participants-list they will not be expected at any checkpoints or at the finish-control and in case of doubt will not be missed.
2.1.4 Starting order
- prologue or SS1, if no prologue will be held – the sequence of starting numbers, but T1 before T2
- each first special stage of the day – according to the current overall result
2.2 Routing, Safety Regulations and Control Areas on Race-Stages
2.2.1 Routing
The obligatory rally-itinerary is to be found in form of a distance-log with roadbook-signs and GPS-coordinates in the roadbook. Distances in the dunes may be given as straight line-distance „as the crow flies“.
GPS-coordinates will be transferred to the participants by data-transfer. They should match with the coordinates in the road book. If not, the digitally transferred coordinates are binding.
The GPS-coordinates inside the special stage, displayed in the roadbook, have to be hit in any case. An approach of at least 50 m is required for „waypoint hit“.
For determining compliance with the specified routes „hidden way points“ are introduced. This HWP (hidden way point) are not listed in the road book. The HWP-coordinates always correspond with a clear and accurate reachable roadbook picture. HWP’s will be used only on clearly identifiable pistes, paths or roads. An Approximation to a minimum of 50 m means „HWP reached“. An exception are the HWP(D). They are located in the dunes, always at the end of a compass course. They are not listed in the road book. An Approximation to a minimum of 300 m means „HWP(D) reached“. The check of the absolved track is performed by electronic evaluation of the GPS logger.
In case a participant has lost the track he has to drive back in his own track to the last definitely identified roadbook-sign until orientation is re-established. By doing so it has to be observed that the rally-track never may be driven in the opposite direction for safety reasons.
Due to environmental changes or other reasons not all danger spots can be marked in the roadbook. Also broken down/crashed vehicles of participants, other vehicles, persons or animals may be in the track. Therefore the route has to be viewed. The driver must be able to avoid obstructions or bring his vehicle to a halt early enough.
The adherence of speed limits, displayed in the roadbook, will be checked. It will be checked between the first and the last marked road book picture. The check of the completed track is performed by electronic evaluation of the GPS logger.
The leaving of the rally-itinerary is prohibited. By doing so participants act grossly negligent and absolve the organizer from his custodial care.
2.2.2 Safety Instructions
In case of a vehicle breakdown oncoming participants have to be warned. This is especially importand in the dunes to avoid rear-end-collisions and should be done by e.g. positioning the sandboards in an upright position or the emergency-flash-signal on an elevated spot.
The driver or other inmates of the damaged vehicle signals to the following participants with a hand signal (thumbs down) that help is needed or (thumbs up) that no help is needed.
The following participant is obligated to pass on information about accidents, technical breakdowns and other cases of emergency to the ORGA at the next CP (DK) or at the Finish Control (ZK). For that purpose the respective GPS-coordinates have to be put down.
The respective buttons on the tracking-systems have to be pressed immediately in case of a medical emergency and in case of a technical problem after investigation whether help by the ORGA is necessary. Should it turn out in the further course of the incident that medical assistance or help by the ORGA is no longer necessary, the vehicle may only leave its position when the alarm has been deleted in the tracking-system by pressing the “OK”-button.
For signalling emergencies, in addition red signal-rockets have to be fired vertically after dark. 3 rockets should be fired in 5 minute intervals on the full hour. The use of satellite-phones is optional.
It is absolutely mandatory that participants stay with the disabled vehicle. Leaving the position is grossly negligent and absolves the organizer from his custodial care. It also can cause assistance or salvage-actions to be carried out only with delay.
2.2.3 Assistance
Assistance between participants is permitted. In cases of emergency, especially in medical emergencies help is mandatory. For medical help time-credits may be given on demand by the sport court.
2.3 Control Areas
2.3.1 Passage controls (CP or DK)
Passage controls will always be located on a GPS-coordinate noted in the roadbook. The CP might be marked in the roadbook as such. In any case the amount and positions (in a dune-area or not) of the CP´s will be communicated at the drivers briefing. The beginning of a CP-area is marked by a yellow placard. Here speed has to be reduced to 30 km/h. At the red placard the time card has to be presented for stamping. For vehicle that approach a CP from the wrong direction the CP will be counted as “Omitted = not reached”.
For omitted = not reached CP´s time-penalties will be issued.
2.3.2 Passage controls with time keeping (CPexit)
The CPexit will always be located on a GPS-coordinate noted in the roadbook. The CPexit is marked in the roadbook as such. The beginning of a CP-area is marked by a yellow placard. Here speed has to be reduced to 30 km/h. At the red placard the time card has to be presented for stamping and fill in time stamp. For CPexit a TTC is specified. To continue the special stage after CPexit, the CP must be reached in personal target time (start time + TTC). If the TTC is exceeded, the special stage is finished for this participants. For vehicles that approach a CP from the wrong direction the CP will be counted as “Omitted = not reached”. The same applies for vehicles which reach a CP after their individual allowed time (individual starting-time + VGZ) has elapsed. These vehicles will finish the race-stage at the CPexit and follow the orders of the rally-staff. After the allowed time (VGZ) for the last starter has elapsed the CP will be closed.
For omitted = not reached CP´s time-penalties will be issued.
2.3.3 Time Controls (ZK)
Time controls are always established at the end of a race-stage. They are always noted in the roadbook. For every ZK a VGZ is given. The beginning of a ZK-area is marked by a yellow placard. Here speed has to be reduced to 30 km/h. The time-check will take place at the yellow placard. Beyond the red placard the vehicle has to be stopped. The GPS logger is readout. Afterwards the board-card has to be handed to the ZK-staff for fill in the arrival-time. In return the participant receives the new roadbook. After the allowed time (VGZ) for the last started vehicle has elapsed, the ZK will be closed. For vehicles that approach a ZK from the wrong direction the ZK will be counted as „omitted = not reached“. The same applies for vehicles which reach a ZK after their individual allowed time (individual starting-time + VGZ) has elapsed. Participants who cancel a special stage before reaching the ZK must in all cases immediately visit the ZK staff, hand over their board-card and have the GPS recorder read out. If the ZK is no longer occupied after expiry of the VGZ, the participant must report immediately to the EXPLONA staff or the race director in the paddock. That enables a fast evaluation and avoids unnecessary search activities. Participants who failing to report back act grossly negligent and have in case of doubt to burden the costs for any search and rescue activities.
For omitted = not reached ZK´s time-penalties will be issued.
2.4 Use of GPS, Evaluation and Results
2.4.1 Use of GPS-devices (Global Positioning System)
Each vehicle has to be equipped with a personally GPS-device. GPS-coordinates noted in the roadbook have to be approached minimum to a radius of 50 m by the participants.
Each vehicle is equipped by the organizer with a GPS recorder. At each stage finish line, these devices will be read. If the recorded track can not be read, because of loss, destruction or other reasons, time penalties will be given.
For each not reached waypoint also time-penalties will be issued.
2.4.2 Evaluation of the Participants after a race-Stage
Each participant who reaches the ZK in time will have his arrival time entered in the time-card. In case two ore more participants arrive with a distance of 10m or less between them the arrival time for those will be identical. From the starting-time and the arrival-time the time of driving (FZ) will be calculated. Eventual time-penalties will be added, time-credits will be deducted. The result is the ranking-time (WZ). Participants who did not start or have failed respectively have aborted a stage will be ranked on basis of the LTFZ (Time of the slowest participant arriving within the allowed time.
The participant with the shortest WZ is the winner of the stage.
2.4.3 Results
After each race-stage the results will be posted as preliminary results. From the time of posting on, there is a time limit of appeal of one hour. Will there be no appeal (Protest) the results will become final automatically.
All ranking-times of each participant -the ranking time of the prologue excluded- will be added daily and display the intermediate result of the overall-ranking. After completion of the last race-stage the participant with the shortest overall-time is the overall-winner of the rally. The winners of the individual classes will be evaluated in accordance.
2.4.4 Recovery of vehicles
- Competition cars always take precedence over AC, service or other participants
- The decision, if a vehicle must be loaded or can be towed, is always decision of the ORGA.
- Participants that have been recovered because of fatigue or lack of physical fitness, can be excluded from further special stages or parts of stages by the race director.
- Participants who request the „sweeper truck“ without technical failure or accident, due to missing or defective equipment or due to breakdowns that could be eliminated with available materials, will be contribute to the costs. (depending on time and distance)
- The same applies to salvage far away of the road book route.
- In case of several upcoming salvages, the race director decides following logistical considerations and in accordance with the smooth continuation of the event, in what order.
3. CLASSIFICATION, PERMISSIBLE TECHNICAL CHANGES, SAFETY REQUIREMENTS, OBLIGATORY EQUIPMENT
3.1 Classification and Requirements
3.1.1 E1 / Enduro
- without special technical requirements
- safety requirements acc. to 3.3: 2;3;5
- safety recommendation acc. to 3.3: 4
- obligatory & emergency equipment acc. to 3.4: 1;3;4;5;9;10;11;12;13;14;15;16
3.1.2 E3 / Enduro with sidecars
- without special technical requirements
- safety requirements acc. to 3.3: 2;3;5
- safety recommendation acc. to 3.3: 4
- obligatory & emergency equipment acc. to 3.4: 1;3;4;5;9;10;11;12;13;14;15;16
3.1.3 Q1 / ATV (4×4)
- without special technical requirements
- safety requirements acc. to 3.3: 2;3;5
- safety recommendation acc. to 3.3: 4
- obligatory & emergency equipment acc. to 3.4: 1;3;4;5;9;10;11;12;13;14;15;16
3.1.4 Q2 / Quad (2×4)
- without special technical requirements
- safety requirements acc. to 3.3: 2;3;5
- safety recommendation acc. to 3.3: 4
- obligatory & emergency equipment acc. to 3.4: 1;3;4;5; 9;10;11;12;13;14;15;16
3.1.5 T3 / Buggies/UTV/SSV (2×4 und 4×4) – max. empty weight: 999 kg
- without special technical requirements
- safety requirements acc. to 3.3: 1;3;6;8;11;12;17;21;24;25;26
- safety recommendation acc. to 3.3: 4;9;16
- obligatory & emergency equipment acc. to 3.4: 1;3;4;5;6;7;9;10;11;12;13;14;15;16
3.1.6 T2 / 4×4 Cars (production cars) min. 5.000 pieces produced / empty weight: 1.000 – 3.499 kg / max. wide: 210 cm
- permissible tech. modifications acc. to 3.2: 1;2;3;5;6;8;9;10;12;13;14;15;16;17;18;19
- safety requirements acc. to 3.3: 1;3;6;8;11;13;18;21;22;23;25;26
- safety recommendation acc. to 3.3: 4;9;14;15;16;19
- obligatory & emergency equipment acc. to 3.4: 2;3;4;5;6;7;8;9;10;11;12;13;14;15;16
3.1.7 T1 / 4×4 Cars (prototypes) + 2×4 Buggies / empty weight: 1.000 – 3.499 kg / max. wide: 230 cm
- permissible tech. modifications acc. to 3.2: 1;2;3;4;5;6;7;8;9;10;11;12;13;14;15;16;17;18;19;20;21;22;23;24
- safety requirements acc. to 3.3: 1;3;6;9;11;15;18; 21;22;23;25;26
- safety recommendation acc. to 3.3: 4;16;19
- obligatory & emergency equipment acc. to 3.4: 2;3;4;5;6;7;8;9;10;11;12;13;14;15;16
3.1.8 CH / 4×4 Autos + 2×4 Buggies (historical cars) / empty weigt: 1.000 – 3.499 kg / max. wide: 230 cm / produced before 1990 *
- permissible tech. modifications acc. to 3.2: 1;2;3;4;5;6;7;8;9;10;11;12;13;14;15;16;17;18;19;20;21;22;23;24
- safety requirements acc. to 3.3: 1;3;6;7;10;13;18; 21;22;25;26
- safety recommendation acc. to 3.3: 4;8;9;11;14;15;16;19
- obligatory & emergency equipment acc. to 3.4: 2;3;4;5;6;7;8;9;10;11;12;13;14;15;16
3.1.9 T4.1 / Trucks up to 7,499 kg empty weight / min. empty weight: 3.500 kg / max. wide: 250 cm
- without special technical requirements
- safety requirements acc. to 3.3: 1;3;6;8;11;12;18;20;21;22;25;26
- safety recommendation acc. to 3.3: 4;9;16;19
- obligatory & emergency equipment acc. to 3.4: 2;3;4;5;6;7;8;9;10;11;12;13;14;15;16
3.1.10 T4.2 / Trucks from 7,500 kg empty weight / max. wide: 250 cm
- without special technical requirements
- safety requirements acc. to 3.3: 1;3;6;8;11;12;18;20;21;22;25;26
- safety recommendation acc. to 3.3: 4;9;16;19
- obligatory & emergency equipment acc. to 3.4: 2;3;4;5;6;7;8;9;10;11;12;13;14;15;16
3.1.11 RC / 4×4 Cars (Raid Class) / empty weight: 800 – 3.499 kg / max. wide: 210 cm
- without special technical requirements
- safety requirements acc. to 3.3: 1;6;10
- safety recommendation acc. to 3.3: 3;7;11;17;26
- obligatory & emergency equipment acc. to 3.4: 2;3;4;5;6;7;8;9;10;11;12;13;14;15;16
3.1.12 AC / Adventure Class – UTV, 4×4 Cars, Trucks up to 7.5t (incl. historical vehicles)
- without special technical requirements
- safety requirements acc. to 3.3: 6;10
- obligatory & emergency equipment acc. to 3.4: 2;5;6;7;11;12;13;14
3.1.13 DC / Discovery Class – UTV, 4×4 Cars, Trucks up to 7.5t (incl. historical vehicles)
- without special technical requirements
- safety requirements acc. to 3.3: 6;10
- obligatory & emergency equipment acc. to 3.4: 2;5;6;7;11;12;13;14
In the vehicle classes T2 and T1, in addition to vehicles with combustion engines, vehicles with alternative drives (hybrid / battery-electric / fuel cell) are expressly permitted from 2022, provided they meet the regulations of the respective vehicle class in all other points.
* The following assemblies (include the permissible techn. modifications) must have been identical purchasable already before 01/01/1990: engine, turbo-charger, gearbox, axles, chassis (springs/dampers). In case of doubt, especially in the case of special conversions, the proof must be provided by the team
3.2 Technical Alterations
- modified shocks in series dimensions, at unchanged fixing points
- modified springs, with unchanged spring mounting points
- special shocks, or shocks with outside oil reservoir at original mounting points
- double shock absorber systems, first shock absorber at original mounting points, second not larger as the first
- reinforcement of the original mounting points of the shocks without altering their position
- reinforcement of the original spring retainers without changing their position
- changed spring retainer and shock absorber fixing (increase spring travel)
- wheel Spacers with EC type approval or entered in the vehicle license
- changed tire/rim size, road legal (acc. to ETRO standard), entered in the vehicle license or certificate for this special car
- changed tire/rim size, road legal (acc. to ETRO standard)
- special competition tires
- replacement of rear side windows and / or rear window by other materials
- removal of the sky and carpet, removal of interior linings from the B-pillar backwards, removal of the rear seats
- replacement of steering wheel
- modified front bumper, modified rear bumper, at unchanged fixing points
- switching off airbag, ABS, ESP or comparable systems
- changed engine and / or gearbox (both at least 500 times as standard delivered in this vehicle model)
- improved engine-performance
- installation of additional tanks
- body-parts in serial dimensions made of GRP, carbon or other special materials
- modified body work / special components
- special construction (axles, suspension, brakes, gearboxes, additional aggregates, etc.), individual productions (lattice frame or similar)
- Macrolon window panes
- tire-pressure regulation installations
All not described alterations are not allowed. In case of doubt contact organizer in advance
3.3 Safety Requirements
- obligation of wearing helmets during competition
- obligation of wearing helmets in general
- helmets according to ECE-norm
- helmets according to FIA-standard
- Enduro-specific protectors for chest, shoulder and back, gloves and boots
- obligation of applying safety belts in general
- 3-point harnesses-belt
- 3- or 4-point harness-belt
- 5- or 6-point harness-belt
- seat with head-rest
- bucket seats
- vehicle-specific roll cage (minimum requirement: 4-point, roof cross)
- 4-point roll cage (minimum requirement: roll bar on A- and B-pillars, connected along the roof frame, H-bar in the main bracket, roof diagonal bar)
- 4-point roll cage (minimum requirement: roll bar on A- and B-pillars, connected along the roof frame, H-bar in the main bracket, roof cross, flank protection)
- 6-point roll cage (minimum requirement: roll bar on A- and B-pillars, connected along the roof frame, rear support bars, cross in the main bracket, roof cross, flank protection)
- roll cage as a welded safety cell
- one fire-extinguisher in the interior (min 2Kg)
- two fire-extinguisher in the interior (min 2Kg)
- FIA-homologized fire-extinguishing system + one fire-extinguisher in the interior (min 2Kg)
- additional safeguard against unintentional tilting of tiltable drivers-cabins
- adequate wheel-covers (wings)
- mud-flaps at the rear-axle (wide: min. as the tire, length: min. down to the wheel middle)
- FIA-homologized flame-resistant drivers-clothing according to point 3.5.2
- FIA-homologized flame-resistant drivers-clothing
- emergency switch off for electric system and engine (for diesel vehicles if necessary mechanically) marked by a „Lightning“-sign
- towing eyes/hooks front and rear, marked with red arrow
3.4 Obligatory- and Emergency Equipment
- Fuel for a minimal range of 150 km
- Fuel for a minimal range of 300 km
- GPS-device
- Tripmaster
- on-board tool-set
- towing rope corresponding to the vehicle weight including fastening material (min. length: 9 m)
- minimum one sand shovel
- sandboards
- signal rockets, minimum nine cartriges „red“
- emergency flash-signal
- reflecting insulation-blanket
- minimum 1,5 l beverages per person
- first aid kit / emergency rations for minimum one day
- mounting-Kit for Explona-Tracking-Box
- mounting-Kit for GPS-Logger
3.5 General safety requirements
3.5.1 Fuel tanks
If fuel tanks installed in the vehicle interior of the classes T2, T1 or CH an impermeable and non-flammable partition must be installed to separate the tank from the actual passenger compartment. This is not valid, if FIA-homologated safety tanks are used, provided that all of the elements (the filler neck, fuel lines and air valve) are matching with this homologation. In doubt, the driver/team must prove it at scrutineering.
3.5.2 Driver clothes
In the vehicle category T3 flame-resistant driver clothing with FIA-homologation is required. The same applies to the vehicles described in 3.5.1, if the stated rules for example for pickups or convertible models can not be met.
3.5.3 Vehicle batteries
The battery poles must be protected always and in all classes with appropriate cover. If the vehicle battery is installed in the interior, it must be done in a liquid-tight, acid and impact-resistant container of plastic or other non-conductive material with appropriately secure fixings.
3.5.4 Vehicle interior
Transportation of fuel canisters or other containers with fuel is not permitted.
All in the interior carried items such as spare wheels, tools, first aid kit, fire extinguisher, etc. should be fastened with sufficiently dimensioned brackets so that they can move under no circumstances (accident, rollover).
3.5.5 Fire extinguisher in case of accident / rollover
If driver / co-driver leave the vehicle after an accident or rollover, the on-board fire extinguisher should be taken by them to fight a fire from outside if necessary.
3.5.6 Additional lights
Only auxiliary headlights with permission for legal road use (fog or long-distance lights) may be used in the front. Additional headlights are to be installed in pairs. In classes Q1 and Q2 so-called „light bars“ may also be used individually. Proof of the admission to legal road use is to be provided by the participant in case of doubt.
For special stages with increased dust development or in the dark, one or two red flashing lights (60-120x per min) must be used on the vehicle tail. These must work permanently (even when the vehicle is switched off).
4. ENVIRONMENTAL PROTECTION
It has to be monitored that in extreme situations (roll-over) no fuel or oil can leak out. The fuel-tanks and the oil sump have to be protected against external damages (Underride guard). Filler-caps have to be replaced eventually by srew-on caps.
Vehicle repair may only take place at the designated areas. Doing so the vehicle has to be placed on a large scale, fuel resistant component (tarpaulin). Accumulating harmful substances have to be collected and have to be disposed of at the technical service.
Non-compliance of the environmental specifications may have the consequence of disqualification from the event.
5. REGITRATION, TECHN. SCRUTINEERING, DEVICE MOUNTING
5.1 Generally
The registration of the teams and the presentation of the vehicles to the techn. scrutineering is compulsory and must be carried out at the specified time. The checking staff and the EXPLONA staff must get unimpeded access to the vehicles. If necessary, the vehicles must be unloaded. The mounting kits for the EXPLONA tracking system and the GPS logger must be installed according to the installation instructions at the time of the techn. scrutineering.
The teams have the option to select the time of registration and scrutineering for each competition vehicle within a given frame in the entry form.
For teams, not coming with the rally from Genoa, registration, technical scrutineering and equipment installation will be done on the evening before the start of the rally.
5.2 Docket
Each team is equipped with a docket „What’s to do“. This document must be submitted and stamped at all tasks to be performed by the participants, such as paper acceptance and technical scrutineering, passport formalities, etc. The driver or the team is responsible for the completeness of the entries on the docket.
5.3 Document-Check
Before the race starts, start-numbers, the event-advertisement and the actual information of the ORGA will be handed out to all drivers/teams. In this moment all drivers have to present their valid drivers-license unrequested. Co-drivers under 18 years of age present the formless permission by their legal guards. Beyond that each vehicle owner or his representative have to present the proof of a valid vehicle insurance on demand of the race director.
5.4 Technical Scrutineering
At the scrutineering it will be checked whether the respective vehicle has been registered in the proper class in accordance with the technical requirements. Besides that the compliance with the safety- and environment protection rules will be checked. The placing of the start-number and the mandatory advertisement will be checked. The proper installation of the mounting kits is also checked.
During the scrutineering all teams have the chance to examine the vehicles of the competitors. On demand insight into the engine compartment has to be allowed.
5.5 Device installation
Following the technical scrutineering, all competition vehicles will be equipped with the EXPLONA tracking system.
6. PROTESTS
6.1 General
Protests have to be filed as a basic principle in writing at the race-director. Each protest may contain only one complaint and may be filed only by one team.
6.2 Admission of Protest
Only participants registered for the respective class have the right to protest.
6.3 Costs of Protest
For protests in technical matters and against the classification the amount of 250 € have to be attached. For protests against the ranking there will be no charge. In case the protest is successful the charge will be refunded. In case the protest is lost, the protesting party has to pay the charge to the organizer and is responsible for all additional costs arising from that action.
6.4 Types of Protest
6.4.1 Protests against classification and in technical matters
Protest against the classification of a vehicle have to be filed in writing until latest 1 h after end of scrutineering at the race director. After expiry of this deadline a protest against the classification may only be filed in well-founded exceptional cases.
Before the begin of any eventual dismantling the amount for doing so, which will be decided by the race director, has to be deposited by the protesting team. In case the protest was entitled the costs will be refunded.
6.4.2 Protests against time measurement
Protests against time measurement or because of faulty stamps in the time-card have to be filed latest until 30 min after the end of the special stage.
6.4.3 Protests against ranking
Protests against ranking, time-penalties or the daily or overall-result (eventually calculation- or transmission errors) have to be filed until latest 60 min after the results have been poste.
6.5 Deadlines of protest
After elapse of the respective deadline no more protests are admissible.
6.6 Protest decisions
All protests will be decided by the court of arbitration consisting out of the race director and at least 2 members of the ORGA.
6.7 Appeal
Against a spoken out decision no appeal can be filed.
SUMMARY OF PENALTY-TIMES
Late start or to late at the pre start check point
10 min. penalty-time for each commenced minute of delay
Nonstart / not permitted to start
LTFZ + 5h (WP-penalty-times) + all DK- / ZK-penalty-times + 2h
Loss of board-card, DK-proof possible by DK-lists
1h penalty-time
Loss of board-card, DK-proof not possible by DK-lists
LTFZ + 5h (WP-penalty-times) + all DK- / ZK-penalty-times + 1h
Read-out of GPS-recorder not possible
LTFZ + 5h (WP-penalty-times) + all DK- / ZK-penalty-times + 1h
Speed limit exceeded
15 min. penalty-time per transgression
WP omitted (not reached)
30 min. penalty-time per WP (max. 5h)
HWP / HWP(D) omitted (not reached)
10 min. penalty-time per HWP (max. 5h)
DK omitted (not reached)
1h penalty-time
DK in the dunes omitted (not reached)
3h penalty-time
CPexit – TTC exceeded / voluntary exit
own FZ to CPexit + LTFZ part II + penalty-times for missed WP (max. 5h) / HWP (max. 2h) / DK + 1h (ZK-penalty-time)
DK – VGZ exceeded
LTFZ + penalty-times for missed WP (max. 5h) / HWP (max. 2h) / DK + 1h (ZK-penalty-time)
ZK omitted / not reached within VGZ
LTFZ + penalty-times for missed WP (max. 5h) / HWP (max. 2h) / DK + 1h (ZK-penalty-time)
More than 10 WP omitted
LTFZ + 5h (WP-Penalty-times) + penalty-times for missed HWP (max. 2h) / DK + 1h (ZK-penalty-time)
Salvaged by sweeper truck
LTFZ + penalty-times for missed WP (max. 5h) / HWP (max. 2h) / DK / ZK + 1h
Assistance by ORGA or Service
1h penalty-time per assistance
Translation and explanation of important abbreviations used above
CPexit . Passage control with time check … point of decision to continue or cancel
DK …… Passage-control or Check-Point (CP) … one or more DK´s per race-stage
FZ ……. Driving-time … Difference between start-and finish-line time (Arrival-time)
LTFZ .. Slowest participants driving-time – Driving time of the slowest participants within the time limit
VGZ …. Time-limit … Time limit when a DK or the ZK has to be reached at latest
TTC …. Time to continue … Time limit to reach the CPexit to continue the special stage
WP ..… Waypoint … GPS-way point according to the road book
HWP … hidden way point … hidden GPS-way point, not shown in the road book
HWP(D) … hidden way point dunes … hidden GPS-way point, not shown in the road book
WZ …… Ranking-time … Driving-time of a participant plus or minus time-penalties or time-credits
ZK ……. Time-Control … Time-measurement at the end of a race-stage
